Wenn wir den Namen Quimper ins Bretonische übersetzen heißt es Kemper, auf Deutsch Zusammenfluss. Denn hier fließen die beiden Flüsse mit dem Namen Steïr und Jet in den Odet. Der Steïr durchfließt die Innenstadt, wir begegnen ihm immer wieder. Der Odet hat eine Besonderheit, er fließt mal Richtung Ozean und mal entgegengesetzt, denn er ist abhängig von den Gezeiten.

Quimper ist eine der größten Städte der Bretagne und die Hauptstadt des Finistère.
Doch jetzt genug Geschichte, ab in die Innenstadt. Sehenswert ist die Markthalle Les Halles Saint-François. Wir finden gegen Mittag immer eine Menge nicht besetzter Stände und fragen uns, ob die ganztägig nicht besetzt sind oder nur Mittag machen. Offiziell ist die Halle bis 19 Uhr geöffnet. Zu finden sind eine Menge gut besetzter Essensstände, Obst- Fisch- und Gemüsestände sowie italienische Feinkost.
Ein Stück weiter finden wir die Kathedrale Saint-Corentin, die sehr beeindruckend ist. Ich habe sie in meiner eigenen Art fotografiert.
Weiter schlendern wir durch die Gassen, bis sich irgendwann beim Anblick der vielen Speiseangebote der Magen meldet. Gut informiert über die vielen angebotenen Mittagsmenüs suchten wir das mit dem für uns besten Angebot heraus. Das beste Angebot bezieht sich nicht auf den Preis, sondern die Qualität. Für knapp 15 Euro gibt es ein leckeres und sättigendes Tagesmenü mit einer „salzigen Crêpe“, einer süßen Crêpe und einer Tasse Cidre, ja, Tasse ist ernst gemeint! Das alles bei Ty Ru am Buttermarkt. Eine sehr freundliche Inhaberin hat uns sehr gut bedient, und es war zu bemerken, dass diese Freundlichkeit nicht aufgesetzt war.

Der Schluss

Nachdem wir gesättigt die Creperie verlassen hatten geschah das, was uns in Quimper meistens passiert, es begann zu regnen.
Aber, was kann einem schon was anhaben, wenn so gut gegessen wurde?

Noch mehr Bretagne?

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