Der Weg
Mit dem Finden von Wasserfällen hatten wir in Albanien schon Probleme. Entmutigt hat uns das Ganze nicht, und wir machten uns auf den Weg zum Wasserfall bei Nydri.
Im Gegensatz zu Albanien ist dieser gut ausgeschildert und auch noch vorhanden. Etwa 300 Meter vor dem offiziellen Parkplatz stellten wir unser Auto für andere Fahrzeuge „passierungskonform“ ab. Bereut haben wir das frühe Parken nicht, denn der Weg auf der Straße zeigte einiges an schönen Eindrücken. Sehr alte Platanen und Olivenbäume säumten die Straße und boten manch schönes Fotomotiv.
Das parallel zur Straße verlaufende Bachbett ließ diesmal eine andere Enttäuschung bezüglich des Wasserfalles vermuten, es war völlig ausgetrocknet.









Nach Passieren des offiziellen Parkplatzes und einer Taverne, immer gut zu wissen, das mit der Taverne, begann der Aufstieg zum Wasserfall. Festes Schuhwerk und genügend Wasser gehört zur Grundausstattung, auch wenn es sich erst einmal anders anfühlt.
So geht es über Stock und Stein, na, eher Stein immer Bergauf, mal in der prallen Sonne, mal im Schatten, bis die ersten „Gumpen“ erschienen. Das erfrischende Bad haben wir uns verkniffen, denn der sehr sparsame Wasserzufluss und damit auch -abfluss sorgte in Verbindung mit den Erfrischung suchenden Menschen für eine milchige Farbe.
In einer imposanten Schlucht ging es eine Treppe herauf, dann über glitschiges Gestein weiter bis zum Wasserfall. Entgegen den Befürchtungen vom Anfang war der Wasserfall nicht trocken, aber auch nicht gerade imposant.
Nach dem „Abstieg“ belohnten wir uns in der Taverne mit einem frisch gepressten Orangensaft und stiegen in unser Auto, dessen Temperatur jede Sauna blass werden ließ.








Im Ort Nydri wollten wir noch ein Kaffee trinken. Wir fanden ein auf den ersten Eindruck ordentliches Cafe.
Der Kuchen in der Theke sah lecker aus. Leider wurde das Ganze lieblos in Plastiknäpfen serviert, was den Genuss ein wenig dämpfte.

Am Ende
waren wir Stolz, nicht nur den Wasserfall gefunden zu haben, sondern auch trotz rutschiger Stufen erreicht zu haben und auch sehen zu dürfen. Mit Freude betrachteten wir die Fotobeute, die unsere Augen zum Glänzen brachte.
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