Die Waldau ist wohl jeder Bonner Bürgerin und jedem Bürger bekannt. Das Restaurant Waldau, das Haus der Natur, der Imbiss als auch der Spielplatz.
Doch kennt ihr auch den Weg der Artenvielfalt?
Wir beginnen unsere Tour an der Endhaltestelle Waldau der SWB Buslinie 602.
Gehen vorbei am Haus der Natur und lassen die Restaurationen rechts liegen, wir fangen ja gerade erst an!
Das Eingangstor des Weges der Artenvielfalt lädt uns herzlich zur Begehung ein.
Wir kommen an das Vogelbeobachtungshäuschen, leider sind die Vögel heute wohl ausgeflogen.
Ein Stückchen weiter können wir in den Laubtunnel eintreten, der uns einiges darüber erzählt, wie aus dem Waldlaub ein fruchtbarer Boden wird.




Manch seltsames Gebilde bietet sich unterwegs im nachmittagslichen Gegenlicht der Fotolinse an.
Es öffnet sich das das Gelände und wir kommen zu einem Platz, der uns einlädt, das Leben auf den Wiesen und Weiden theoretisch zu beobachten. Leider war kein größeres Leben zum Zeitpunkt des Besuches zu erkennen. Das Ganze nennt sich Annabergerfeld, und gehört nicht, wie zu vermuten, zu Bad Godesberg.








Wir folgen der Beschilderung und kommen an die Klanghölzer. Je nach Holzkörper erklingen unterschiedliche Töne, wie eindeutig zu hören war. Den Klöppel fand jemand wohl so toll, dass er einfach mitgenommen wurde.


Gehen wir weiter, kommen wir an die Wildgatter.
Das Gatter des Rotwildes sah sehr einsam aus, das täuschte. Aus einem anderen Blickwinkel tauchte doch noch etwas Wild auf.
Vor dem Gatter schlagen wir den rechten Weg ein, dann die nächste Möglichkeit wieder links. Das nächste Gatter ist erheblich belebter. Ein weißer Bock war gerade sehr bockig und machte einer Dame Avancen.




Zum Schluss der Wildgatter gäbe es noch die Wildschweine, aber da ließ sich keins sehen. Da gab es wohl Probleme, vielleicht war das der Grund.
Auf dem Weg Richtung Waldau hätten wir noch Barfuss einen Weg gehen können, der uns die verschiedenen Bodenbeschaffungen erfühlen lässt. Die abendliche Temperatur hiel uns davon ab.
Ein Stichweg zu den Kopfbuchen enttäuschte uns etwas, das haben wir aus unserer Kindheit anders in Erinnerung, aber da sind ja auch Jahrzehnte zwischen.




Zum Schluss
War es eine Wanderung von knapp vier Kilometern in der sich dem Abend zuneigenden Sonne. Auch jetzt ließen wir die Restaurationen links liegen, denn der Bus wartete schon mit laufendem Motor auf uns und zu Hause werden Krautnudeln Zubereitet!

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