Kap Doukati

Das südwestliche Kap von Lefkada, Kap Doukati, mit seinem weißen Leuchtturm, ist heute unter anderem unser Ziel.
Doch vorher halten wir in Vasiliki, das mit der vermeintlichen Fußgängerzone.
Wir verlassen Vasiliki und fahren weiter gen Westen, schlängeln uns auf steilen und engen Serpentinen hinauf und dann wieder herunter bis zum Kap. Wir erreichen einen kleinen Parkplatz, der unserem Auto einen sicheren Stand bietet, oberhalb von diesem klopft der Leuchtturm an die Himmelspforte, zu dem wir uns auch gleich begeben.
Wir treffen auf eine Gruppe junger Menschen, die einen Tisch heruntertragen, oben auf dem Plateau des Leuchtturm stehen noch ein Stuhl und Geschirr nebst einem Kameramann, der diverse Filmaufnahmen mit jungen Damen macht.
Die Aussicht von hier oben ist phänomenal, an dieser Stelle stand wohl in früherer Zeit ein dem Apollo geweihter Tempel.

Agios Nikolaos Monastary

Weiter geht es zu dem im 12. Jahrhundert erbauten Kloster Agios Nikolaos Niras. Drei Nonnen leben noch dort und verkaufen die Produkte des Klosters. Wir parken vor dem Tor und betreten den Garten, sehen Bienenstöcke und weit hinten die Kapelle mit dem wie üblich separat erbauten Glockenturm.
Wir schlurfen den Weg entlang und kurz vor der Kapelle laden Tische vor einem kleinen Häuschen zum Verweilen ein. Wir betreten den Verkaufsraum und bewundern die ausgestellten Waren: ganz viel Honig in verschiedenen Blütenrichtungen, selbstgemachtes Olivenöl und diverses Eingemachtes. Eine freundliche Nonne begrüßt uns, wir unterhalten uns und kaufen je ein Glas leckeren Thymian- und Zedernhonig, natürlich nicht ohne zu probieren.
Wir dürfen die Kapelle besichtigen, jedoch ermahnt uns die Nonne, nicht zu fotografieren. Dies würde streng mit Hilfe von Kameras überwacht. Die Kapelle stammt auch aus dem 11. Jahrhundert und wurde im 17. Jahrhundert restauriert.

Porto Katsika

Wir bedanken und verabschieden uns. Wir möchten zum Porto Katsika, den „Ziegenhafen„, so benannt, weil er von vielen Ziegen bevölkert wurde. Unterwegs fahren wir an einem Stand vorbei, an dem eine ältere Frau Bienenhonig verkauft. Auch hier schlagen wir zu, ist der Honig doch so lecker!
Wir fahren weiter, sehen ein Restaurant mit einem Wahnsinnsausblick auf das Ionische Meer. Wir legen eine Pause ein, um etwas zu trinken und eine Kleinigkeit, frittierte Zucchinibällchen, zu essen, sowie den Ausblick zu genießen.
Der Weg zum Porto Katsika schlängelt sich in Serpentinen durch Kiefern – oder Pinienwälder mit dornigen Büschen am Wegesrand. Wir erreichen am Ende der Straße einen größeren Parkplatz. Dort sollen wir um 17 Uhr einen Betrag von 10 € für den ganzen Tag bezahlen.
Wir lehnen dankend ab und fahren zurück zum Appartement.

Der Abend

Wir essen in der neu entdeckten Fischtaverne Zolithros frittierte Meeresfrüchte und Linguine Frutti di Mare. Eine kleine Schraube in den Linguinen verwunderte uns etwas. Meine Partnerin erzählt es lachend dem Kellner, als er fragt wie es geschmeckt hätte. Verwirrt entfernt er sich, dann kommt der Sohn des Wirts an unseren Tisch, entschuldigt sich und erlässt uns die komplette Rechnung, nebst einen Masticha, den er uns kredenzt. Später erzählte er uns, es sei die Schraube aus der Salzmühle gewesen.
Wir lachen noch einmal über die Episode im Kloster, wo mein Handy klingelte. Der Klingelton begann mit Glockengeläut, was die Schwester verzückt aufblicken ließ.

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