Lefkada Stadt

Jetzt war es angesagt, sich zeitig auf den Weg zu machen, denn die Quecksilber-säule stieg in bedenkliche Höhen.
Wir fuhren sehr früh los, auf gut ausgebauter Straße in Richtung Lefkada Stadt.
Einem Tipp folgend parkten wir an der Marina, hier finden unzählbar viele Autos einen sonnigen Platz.

Erst einmal ein gescheites Frühstück, dann wollten wir weitersehen.
Gestärkt liefen wir um die Stadt herum. Wir interessierten uns für die Schwimmbrücke, die diese Insel mit dem Festland verbindet. Doch an der von uns vermuteten Stelle sahen wir lediglich eine Holzbrücke für Fußgänger.
Nach einer Fotosession mit der dreifach geschwungenen Holzbrücke von Lefkada als „Star“ ging es in die Gassen des Zentrums. Die Holzbrücke hat keinen historischen Hintergrund oder besonderen Namen, sie ist einfach nur da.
Annähernd jedes Haus im Zentrum beherbergt ein Geschäft. Die teilweise aus Wellblech bestehen Fassaden der Häuser bieten ein buntes Bild. Irgendwo las ich einmal etwas von „Kuba-Flair“.
Die Geschäfte bieten hier alles von unzähligen Touristenläden bis zur exklusiven Boutique, da bleibt kein Wunsch offen.
In der Stadt finden wir einiges an Kirchen, auffällig sind die aus Metall gebauten Glockentürme, die wir sonst noch nie gesehen haben.
Inzwischen entwickelte sich in der Innenstadt eine beachtliche Hitze und wir besorgten uns in einem Lebensmittelmarkt eine dem Durst entsprechende Menge Wasser. Unser Wasser befand sich in der Kühlbox im Auto, sehr Clever.

Die Windmühlen und die Agia Mavra Burg

Auf dem Weg zum Agia Mavra Kastro umrunden wir die Lagune von Lefkada, einem ökologisch wichtigen Gebiet. Denn hier könnt ihr zum Beispiel Eurasische Blesshühner, Silberreiher und viele Tierarten mehr beobachten.
Auf der Meeresseite befindet sich eine Anzahl von mehr oder eher weniger erhaltenen Windmühlen. Apropos Meeresseite, hier gibt es einen endlos langen Strand, der wegen des Windes eher von Kitsurfern als von Schwimmenden benutzt wird.
Bevor wir zur Burg kommen, müssen wir über die vorhin vermisste Schwimmbrücke fahren, denn die Burg liegt auf dem griechischen Festland.
Entgegen einiger Aussagen ist die Burg nach einer hervorragenden Renovierung wieder geöffnet. Sie zählt zu den größten Festungen Griechenlands und ist größtenteils vom Meer umschlossen.

Die Schwimmbrücke von Levkada

Ein schmaler Kanal trennt die Insel Lefkada vom griechischen Festland. Dem Straßenverkehr ermöglicht die Schwimmbrücke „Agia Mavra“ die Überfahrt dieses Kanals. Stündlich öffnet sie sich, um die Sportschifffahrt passieren zu lassen. Wir hatten das Glück, die Öffnung zu erleben. Befestigt an einem Pfeiler dreht sie sich mit Motorkraft am anderen Ende um diesen Pfeiler.
Mehrfach ertönte die Sirene, um das Schließen der Brücke anzukündigen, aber die endlose Schlange an Sportbooten riss nicht ab. So wurde den Autofahrenden eine lange Wartezeit beschert.
Gleich nebenan rostet die alte Fähre und ihre Anlage vor sich hin.

Am Ende des Tages

Wieder nahmen wir viele Eindrücke mit, trotz der inzwischen herrschenden Hitze.
War es die erst einmal unfreundliche Bedienung beim Frühstück, in Griechenland eine Seltenheit.
Die Fotosession an der alten Holzbrücke hat Laune gemacht, trotz des wenigen Schattens.
Die Windmühlen am Strand bei frischem Wind vom Meer.
Zum Schluss das Agia Mavra Kastro, auch hier machte die Hitze uns sehr zu schaffen. Da halfen die kühlenGefängnisse oder derklimatisierte Ausstellungsraum.

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