Neun Wochen nach unserer Einschiffung in Richtung Albanien betraten wir wieder italienischen Boden.

Bari ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die jahrhundertelangen Besetzungen durch Araber, Normannen und andere Völker machen sich in Bari nicht nur durch eine vielseitige Architektur bemerkbar. Die Kulturen vergangener Jahrhunderte treffen in Bari auf ein modernes mediterranes Leben.
Pünktlich am Morgen legte unsere Fähre im Hafen von Bari an. Nach den üblichen Passkontrollen suchten wir in der Nähe des Hafens einen Parkplatz und stärkten uns im wohlbekannten und vertrauten Cafe mit einem ausgiebigen Frühstück.
Gesättigt begaben wir uns Richtung Altstadt, Bari Vecchia genannt. Hier ließen wir uns einfach treiben, verzichteten auf den Plan, die üblichen Attraktionen zu besuchen. Die Altstadt von Bari ist sehr verwinkelt und unübersichtlich, ein in der Touristeninformation zu erhaltender Stadtplan kann hilfreich sein.

Auf unserem Weg kamen wir an einer der vielen Produktionsstätten der Öhrlies, Orecchiette genannt vorbei. Sie sind das Symbol der Stadt Bari, die von den sogenannten ‚Nudelfrauen‘ innerhalb der Altstadt in Handarbeit hergestellt werden. Diese stellen vor ihrer Produktionsstätte Tische auf die Straße und verkaufen ihre Nudeln nicht nur an Touristen. Klar, da wechselte die eine oder andere Sorte den Besitzer.
Jetzt lauft einfach mit uns und Hilfe der Fotos durch Bari. Das Ganze endete in einem „Biergarten“ mit einem kleinen Imbiss, denn an unserem Zielort Molfetta war ein leckeres Abendessen geplant.

Macht mit mir einen Abstecher zum Bahnhof „Bari Centrale“

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