Cascata della Soffia
Das Flüsschen MIS kennen wir schon aus dem Bericht der letzten Woche über das Örtchen California di Gisaldo. Ihr erinnert euch, 1966; da war doch was.
Heute werden wir dieses Flüsschen hinauffahren und uns vor Augen führen, was zu damaligen Zeiten die Straßenbauer schon alles geleistet haben.
Doch vorher besuchen wir die Soffia Wasserfälle (Cascata della Soffia). Diese finden sich in Flussrichtung rechts. Wo die Straße SP2 vom rechten auf das linke Ufer wechselt, kurz hinter dem Lago del Mis, fahrt ihr geradeaus, bis es nicht mehr geht. Alles in Fließrichtung des Flusses gesehen.
Zur Zeit unseres Besuches konnten wir diese Fälle noch umsonst besuchen, was im Sommer anders ist, denn am Eingang findet sich ein Kassenhäuschen. Wenn wir im Internet recherchieren stellen wir fest, dass in den Sommermonaten ein Eintritt von 5 € zu bezahlen ist. Es ist gut angelegtes Geld für den Nationalpark und dessen Instandhaltung.
Augenscheinlich ist es im Mai möglich, die abgetrennten Wege zu verlassen, um in den kleinen Strudeltöpfen dieser Fälle ein erfrischendes Bad zu nehmen. Den Erfahrungen mancher Menschen nach zu urteilen ist dieses im Sommer ein äußerst teures Unternehmen, denn die Parkwächter haben ein sehr wachsames Auge auf solche Badende.






Die MIS Schlucht
Das Val del Mis (Mis Schlucht) ist ein tief eingeschnittenes Tal im Nationalpark Dolomiti Bellunesi, welches die Provinz Belluno mit der Provinz Trient verbindet.
Zwischen steilen Felswänden und dem smaragdgrünen Wasser des MIS bewegen wir uns durch eine wilde Naturlandschaft.






Auf ein Glas Prosecco
Zum Schluss trinken wir noch ein Glas Prosecco. Aber nicht einfach so, sondern in seinem Anbaugebiet, direkt nebenan. Wir fahren jetzt dahin, wo seit dem Jahre 2010 die Herkunftsbezeichnung des Prosecco geschützt ist.
Unser Begleiter fragte uns während der Fahrt durch diese schöne Weingegend, ob wir reichlich Kleingeld dabei hätten. Was ist denn das jetzt, wofür denn bitte? Ihr werdet sehen!
Spannend wurde es, als wir einen kleinen Feldweg befuhren, der auf unter „Weinlauben“ befindlichen Parkplätzen endete. Nach einem steilen Aufstieg wussten wir, wofür das Kleingeld gedacht war.
Aus diversen Automaten konnten wir den primär aus der Glera Traube hergestellten Schaumwein erwerben und in einem weitläufigen Weinberg an schattigen, extra dafür installierten Lauben genießen.








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