Bei meinen Internetrecherchen im Jahre 2019 zum Thema belgische Eisenbahnen fiel mir das Straßenbahn Museum in Thuin ins Auge.
Im Juli 2019 machte mich bei ziemlich hohen Temperaturen auf die Reise in die belgische Wallonie. Mit sehr viel Mineralwasser, welches nicht nur innerlich angewendet wurde, schaffte ich die 258 Kilometer ohne größere Schäden.
Das Museum
Der erste Tag galt dem Besuch des Straßenbahnmuseums. Dieses und auch die Strecke Thuin (Ville Basse) und Lobbes wird von der „Association pour la Sauvegarde du Vicinal“ (ASVi) betrieben. Zu Deutsch ungefähr Verein zur Bewahrung der Kleinbahnen.
Wie immer seht ihr wenige Bilder vom Museum, denn das möget ihr selber besuchen. Die Ehrenamtlichen brauchen euer Eintrittsgeld für die Instandhaltung und den Betrieb der Fahrzeuge.






Fahrtag mit einer Überraschung
Der nächste Tag wurde dann ein ganz besonderer Fahrtag. Ich war schon vor Beginn des offiziellen Fahrbetriebes am Depot, wusste ich doch um die im Vorfeld interessanten Rangierfahrten.
Vor dem Museum rangierte ein Dieseltriebwagen, den ich mit Freude beim Rangieren fotografierte.
Doch welche Überraschung; mich fragte der Fahrer des Triebwagens, ob ich nicht Lust hätte, mitzufahren.
Schwupsdiwups war ich auf dem Triebwagen.
Nach dem Rangieren fuhren wir die fünf Kilometer lange Überlandstrecke ab, um für den Museumsbetrieb mit Fahrgästen gewappnet zu sein.
Manchen Gleisstücken musste der Dreck aus den Ritzen gekratzt werden. Auch eine Weiche musste noch etwas nachjustiert werden, mit dem entsprechenden Werkzeug ein kurzer Akt.






Der Sonntag
Der Sonntag lockte mich dann zu vorher ausgesuchten Fotografierstellen, die ich selbstredend mit der Tram erreichte.
Da lasse ich besser die Bilder sprechen.








Abends
Es war ein tolles Erlebnis, vor allem die freundlichen Menschen kennenzulernen.
Leider war die Dampfstraßenbahn wegen eines Unfalles zur Reparatur; ein Grund den Weg noch einmal zum Museum zu wagen.


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