Nachdem wir 2023 eine kurze Zeit in Molfetta (Apulien) verbracht haben und begeistert waren, sind wir neugierig geworden und möchten die ganze Verwaltungsregion (so die offizielle Bezeichnung) kennenlernen.
Apulien besteht aus den sechs Provinzen Foggia, Bari, Tarent, Brindisi, Lecce und Barletta/Andria/Trani. Dort möchten wir viel Schönes erleben.

Die Anfahrt bis Como

An einen trüben Sonntagmorgen setzt sich unser Gefährt Richtung Apulien in Bewegung. Die Fahrt verläuft normal, durchwachsen von Regen und später Schnee rund um den Gotthardtunnel, der uns ohne Stau in seine 17 Kilometer lange Röhre einließ.
Schon war die Grenze zu Italien in Sicht, es trat Entspannung ein, waren wir doch gleich in unserer ersten Unterkunft in Como.

Italienische Straßen und die Schlaglöcher

Kurz nach Überschreiten der Grenze zu Italien schlug das Schicksal mit aller Härte zu. Eine italienische Straße, bei Regen und im Halbdunkel, wartete Hinterhältig mit einem riesigen Schlagloch nicht nur auf uns. Ich dachte, die Vorderachse würde wegfliegen. Ja, aufmerksamen Lesenden fällt es auf, die gibt es ja so gar nicht mehr. Es dauerte nur kurze Zeit, da signalisierte uns die Anzeige im Auto einen Reifendruckverlust im vorderen linken Reifen.
Schnell fuhr das Auto auf der Felge.
Nachdem wir ganz Albanien mit einem nicht benötigten Ersatzreifen durchquert hatten, blieb dieser diesmal zu Hause. Dumm gelaufen.
Eine Reparaturflüssigkeit und ein Kompressor halfen uns, den Weg zu dem nahegelegenen Hotel zu meistern.
Im schon gebuchten Hotel RossoVino in Como wurden wir herzlich empfangen. Wir nisteten uns in einem schönen Zimmer ein und machten uns auf den Weg in das von der Rezeption empfohlenen Speiselokal. Dort haben wir noch lecker gegessen und einen halben Liter Hauswein getrunken.
Unser wärmster Tipp: schaut immer in die Weinkarte. Der von uns bestellte Hauswein war für einen Hauswein unheimlich lecker. Kostete dann auch 22 Euro den halben Liter.
Noch abends machte ich über die ADAC PannenApp den Abschlepper klar.

Am Montagmorgen, pünktlich um 10 Uhr, rief uns der deutschsprechende Fahrer des Abschleppwagens an und teilte mit, dass er in einem Kilometer bei uns sei.
Das Auto fand sich schnell auf dem Abschlepper wieder, und um 12 Uhr stand es neu bereift auf dem Hof der Werkstatt.

Am Abend

Nach dem leckeren Wein und dem sättigenden Mahl machten wir uns auf den Weg zum Hotel. Einige Nachtaufnahmen entstanden vom Rotwein beflügelt.
Die Betten waren bequem und schon setzte ein ruhiger Schlaf ein.

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2 Kommentare zu „Durch den Gotthard nach Como“

  1. Avatar von Manfred Fuhrich

    20 Euro sind für einen Hauswein viel zu viel. Ein halbe Liter wäre nach meinen Erfahrungen auch unter 10 Euro drin.
    Manfredo

    1. Avatar von juergenunterwegsimurlaub

      Das sehen wir exact genauso!

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