Am Ostermontag findet unser Umzug nach Gallipoli statt. Ob das so eine gute Idee ist? Wir freuen uns darauf, aus dem kalten und feuchten Appartement in Nardò ausziehen zu können. Nur schnell weg, die Sachen ins Auto packen und dann in Santa Maria al Bagno frühstücken gehen.
Doch das haben wir nicht gekannt, schon der Zufahrtsweg ist völlig verstopft. Endlich im Ort angekommen, tut sich auf der anderen Straßenseite eine kleine Parklücke auf, ob wir da wohl reinpassen? Einmal drehen und es passt. Das Parken ist somit erledigt!


In allen Frühstücksmöglichkeiten ist die Hölle los, die Plätze belegt und das Personal überlastet. Wir finden einen Platz in einem Café, welches gerade seine Pforten geöffnet hat. 
Dort erhalten wir die wachmachenden Cappuccini und leckere Teigtaschen mit Tomaten und Käse gefüllt. Puhh, ganz schön mächtig.
Der Verdauungsspaziergang im Naturpark Portoselvaggio war von kurzer Dauer, da traten sich die anderen Spaziergehenden gegenseitig auf die Füße.

Gallipoli

Dort angekommen, ist erst einmal Parkplatzsuche angesagt. Vor dem Appartement mit Meerblick waren alle Parkmöglichkeiten ausgeschöpft, also gehen wir auf die Suche und werden in Bahnhofsnähe fündig.
Der Fußweg zum Appartement ist verwunderlich kurz, wir haben bis zur Wohnungsübergabe Zeit. Wit genießen auf einer Bank an der Uferpromenade sitzend den Blick auf das Meer und im Hintergrund die Livemusik, die in einem Lokal gespielt wird, bis die Vermieterin kommt und uns zum Appartement führt.
Der Kontrast zum gerade verlassenen Appartement in Nardo kann nicht größer sein; ein fantastischer Meerblick, die Einrichtung vom Feinsten, wir sind tief beeindruckt.
Das Auto finde ich schnell wieder, denn das Gepäck muss ja noch in den dritten Stock. Gottseidank gibt es einen Aufzug, der noch funktioniert.
Nach dem Ausladen des Autos erfordert das Finden eines Parkplatzes an der Grenze zur Altstadt Nerven und eine gute Kenntnis der Maße des Autos. 

Am Abend, oder der warme Rosewein im Plastikbecher

Wir sind glücklich über das komfortable Appartement und verspüren einen deutlichen Hunger. Auch wenn Ostermontag ist, der Wirtesonntag wird auch dann gepflegt, viele Restaurants haben zu.
Wir finden eine Pizzeria mit einem sehr netten Besitzer, erst einmal. „Zweimal Pizza Frutti di Mare und zwei Gläser Rose bitte“. Er greift in die Tiefkühltruhe, holt eine Packung Garnelen heraus, oha! „Wein gibt es nur in Flaschen!“ Naja, die schaffen wir schon.
Der Wein kommt und mit ihm zwei Plastikbecher. Nicht genug, der Wein ist warm.
Wohl in einem Moment des Blackout haben wir es akzeptiert.
Geschockt sind wir beim Bezahlen, der Rose wird mit 28 Euro berechnet.
Damit hat er sich das Folgegeschäft mit uns ruiniert, denn die Pizza ist sehr lecker.
Ganz zum Schluss erzählt er uns noch: „Dass sein Freund die Meeresfrüchte heute morgen frisch gefangen hätte“. In der Tiefkühltruhe?

Immer aktuell informiert?

Werde Mitglied in meiner Facebook Gruppe. Hier klicken
Schick eine E-Mail an: juergen-unterwegs@magenta.de
Weitere Infos unter Datenschutz hier.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Entdecke mehr von Jürgen unterwegs

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner