Schon von weitem ist sie bei der Anreise sichtbar. Die Stadt, die in eine Felsnase gebaut wurde. Matera ist berühmt geworden durch ihre Felsenwohnungen Namens Sassi.
Bis zum Jahre 1952 wurden diese Wohnungen noch bewohnt, dann nahmen die hygienischen Verhältnisse katastrophale Ausmaße an, und die Wohnungen wurden geräumt.
Wie ich im letzten Bericht schon geschrieben habe, mussten wir auch diesmal die Anfahrt dem Auto überlassen, da die Bahn- und Busverbindungen katastrophal sind.
Geschickt fahren wir das Parkhaus Sant’Isidoro nahe des Castello Tramontano, fast am Rande der Altstadt an.
Nach Verlassen des Parkhauses steigen wir eine Treppe zu einem höheren Punkt hinauf und landen in einem Garten mit lauter Bubble Pavillions. Das Gelände gehört zu einem Gasthaus. Dort hätten wir etwas trinken können; aber noch ist kein Betrieb. Wir nahmen die erste Orientierung ohne Getränk vor.


Wir gehen los und lassen uns durch die Altstadt treiben. Schon bieten sich die ersten Fotomotive.










An einem Aussichtspunkt werden wir uns erstmalig über das Ausmaß unseres Tagesprojektes klar. Schnell sehen wir ein, das Projektvorhaben muss optimiert werden.
Diese Stadt ist größer als gedacht. Auch das rauf und runter haben wir völlig unterschätzt.






In der Nähe stehen einige Tuk-Tuk. Ein Tuk-Tuk ist ein dreirädriges Transportfahrzeug, in unserem Fall mit Sitzen, das uns mit Fahrer durch die Stadt fahren wird. Die Besichtigung einiger Sehenswürdigkeiten ist inbegriffen.
Wir werden uns schnell mit dem Fahrer einig und los geht es.










Wie die Stadt in die Felsen gebaut wurde seht ihr hier.








Kommen wir nun zum Titel dieses Beitrages.
Die Besichtigung einer Höhlenwohnung steht an. Mit Vorsicht bewegen wir uns durch die liebevoll hergerichtete Wohnung, in der es an nichts fehlt.
Doch dann, eine kleine Unebenheit, ein Fehltritt, der Fuß knickt weg und ich mache im Fallen eine ziemliche Drehung.
Der Fuß tut weh, aber ich weiß, dass es bei Verstauchung nicht unbedingt angebracht ist, den Fuß zu schonen, also geht es weiter. Doch schon nach einer geringen Strecke sehe ich ein, dass es wenig sinnvoll ist, weiterzugehen.
Wir treten die Heimfahrt an, gottseidank mit dem Auto.








Am Abend
Ich humpele zu unserem Stammlokal Claudio Pink Restaurant, wo ich mit viel Mitgefühl empfangen werde. Den Wein lasse ich heute einmal sein, das ist bei meiner Verletzung eher kontraproduktiv.
Die Nacht verlief relativ ruhig. Wie es am nächsten Morgen weitergeht lest ihr im nächsten Bericht!
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