Jetzt denkt ihr bestimmt „Der kann noch nicht mal Monopoli richtig schreiben“! Doch kann er, denn wir unterhalten uns hier nicht um das Spiel, sondern um eine Stadt in Apulien.
Der 2.Tag bis San Marino
Der 1. Tag unserer Reise Richtung Apulien ging nicht so glatt wie geplant!
Lest hier
Am Montagmorgen, pünktlich um 10 Uhr, rief uns der deutschsprechende Fahrer des Abschleppwagens an und teilte mit, dass er in wenigen Minuten bei uns sei.
Das Auto fand sich schnell auf dem Abschleppwagen wieder, mit dem wir zu einer großen Reifenwerkstatt fuhren. Der Fahrer berichtete, dass er in Linz am Rhein und Bad Honnef gearbeitet habe. Er hat uns nicht verraten, was er dort tat.
Das Auto wurde in die Werkstatt gefahren und stand um 12 Uhr neu bereift auf dem Hof der Werkstatt.
Nach einigem Umpacken begaben wir uns Richtung Autobahn, die teilweise ein Kampfplatz der Giganten ist. Es wird auf „Teufel komm raus“ gefahren, das Manöver des letzten Augenblicks gelingt meistens, aber nicht immer. Dichtes Auffahren kommt öfter vor als wir dachten.
Erinnerung: In Italien gilt für die Autobahn eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 KM/H. Das Überschreiten um 10 KM/H kostet schon 41 bis 169€, mehr als 10 km/h schon 169 bis 680€.
Da bleiben einige Fragen offen.
Andererseits: Unsere Kreditkarte wurde an der Mautstation nicht angenommen. Das verzerrte italienisch des sprechenden Menschen im Lautsprecher war kaum zu verstehen. Bis zum Ausdrucken einer Rechnung warteten drei Autos ruhig hinter uns. Da ist dann wieder eine gewisse Geduld vorhanden.
Die Fahrt ging bis San Marino, einem Freistaat inmitten der Italienischen Republik.
Die gleichnamige Hauptstadt ist ein sehr schönes mittelalterliches Städtchen, zumindest in der Altstadt! Das drumherum ist Nepp.
Wir waren nach dem aufregenden Tag ziemlich fertig, denn morgens wussten wir ja noch nicht, ob es überhaupt an dem Tag noch weitergehen wür
Das Hotel Rosa inmitten der Altstadt bot uns eine ausgezeichnete Unterkunft und versprach eine ruhige Nacht. Das hervorragende Abendessen im Restaurant Ristorante del Ghetto da Ottavio mit einem edlen Rotwein zu einem durchaus moderaten Preis schloss den Tag befriedigend ab.








Am 3. Tag bis Monopoli
Über den dritten Tag gibt es nicht viel zu berichten. Nach Bari wurde die Autobahn immer leerer und somit auch entspannter zu fahren.
Am Ende
Wir sitzen in der Trattoria Maccaroni und erfreuen uns der unbeschadeten Ankunft in Monopoli.
Die Unterkunft Casa Dormio war sehr einfach zu finden. Sie ist geräumig, aber kalt. Das an der Wand hängende Thermostat haben wir technisch überschätzt; manchmal hilft einfaches einschalten sehr.
Das Wetter kennen wir schon aus Deutschland, es regnet und die hier erwartete Wärme ist irgendwie nicht vorhanden, auch draußen nicht.
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