Das Meer
Von unserer Bleibe aus sind es nur 100 m bis zum Meer. Was vom Appartement aus nicht zu sehen ist, dass es noch mal 10 Meter steil zum Meer hinab geht. Es finden sich auf dem Weg immer wieder beachtliche Krater, die das ständig nagende Meer in das weiche Gestein gespült hat.
Da ist angesagt, nicht zu nah an den Rand zu gehen. Mir ist es am Rand unheimlich und unsere Hündin ist schon mal unvorsichtig.
Immer wieder erreichen wir schöne Sandbuchten, die uns teilweise ganz alleine gehören. Das wird in der Saison ganz anders sein. Sicher ist das Meer im Sommer eine kühle Abkühlung, jetzt brauchen wir die nicht, denn die Temperaturen sind einmal gerade über 10 Grad und immer wieder werden wir von oben nass, und das reicht.




Der Fisch
Der Fischmarkt am Hafen soll eine Attraktion sein, so berichtet ein Reiseführer.
Den möchten wir uns nicht entgehen lassen und begeben uns eines Nachmittages in Richtung Hafen, den wir durch die Altstadt erreichen.
Eindrucksvoll bewacht das Castello Carlo IV den Hafen, damit kein böser Feind in den Hafen einfährt und die Stadt erobert. Denn Monopoli heißt ja sicherer Ort.
Aufgereiht liegen kleine Fischerboote in einem Teil des Hafens.
Wachen Auges halten wir nach dem Fischmarkt Ausschau, sehen nur eine Bootshalle. Doch da hinten gibt es eine Menschenmenge die am „Palavern“ ist. Da gehen wir doch mal hin.
Vor einem Fischerboot, welches wir von der Altstadt in den Hafen hatten einfahren sehen, ist ein Verkaufsstand aufgebaut, frischer kannst du keinen Fisch kaufen. Im Boot wird der Fang noch sortiert.
Im Sommer werden hier erheblich mehr Menschen den frischen Fisch erwerben. Jetzt ist es mit einem Fischerboot übersichtlich, somit auch Konkurrenzfrei.





Die Katzen
Auffällig sind die am Wegesrand installierten Schilder auf denen eine Katze abgebildet ist. Beim ersten Gedankengang dachten wir, das sei eine Warnung vor Katzen, die Menschen angreifen.
Katzen sind in Italien Teil des Lebensstils, denn es ist der Spiegel dessen, wie eine Gesellschaft mit den schwächsten umgeht.
Eine Übersetzung ergab, dass die streunenden Katzen in Italien nicht umgesiedelt, nicht gequält oder getötet werden dürfen.
Sie werden von Tierschützer*innen versorgt, die ihnen sogar ein Dach über dem Kopf bauen.


Fazit
Die Meeresküste ist hier wild zerklüftet, bei warmen Temperaturen findet sich immer ein kleiner Sandstrand zum Baden, der sanft ins kühlende Nass führt.
Frischen Fisch zu erhalten ist hier sehr einfach. Gegen Nachmittag den Hafen anlaufen und nach einer größeren Menschenmenge Ausschau halten.
Katzen sind hier allgegenwärtig und werden liebevoll gepflegt.
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